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Emese Sáfrány

Porträt von Emese Sáfrány

Aleska Diamond ist der frühere Künstlername der ungarischen Luftartistin, Trainerin und Autorin Emese Sáfrány. Ihre spätere Laufbahn verbindet Luftakrobatik am Ring, Unterricht, Pilates und ein Erinnerungsbuch über die Suche nach dem eigenen Weg.

Emese Sáfrány

Die Person hinter dem Namen

Emese Sáfrány wurde zunächst als Aleska Diamond bekannt und wechselte vom Erwachsenenfilm zur Luftartistik und zum Unterrichten. Zu ihrer öffentlichen Geschichte gehören die Rückkehr zum eigenen Namen, ein Erinnerungsbuch und Erfolge im Luftakrobatiksport.

Tanz und Zirkus waren nach ihren Worten schon Kindheitswünsche. Daraus entwickelte sich ein Berufsleben mit Auftritten, eigenen Kursen und der Leitung eines Studios, begleitet von einem anhaltenden Interesse an der Malerei.

Emese Sáfrány: vom Üben zum Unterrichten

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In einem Interview von 2015 erklärte sie, dass aus Alexa durch eine veränderte Schreibweise der unverwechselbarere Name Aleska geworden war. Diamond kam hinzu, weil ihr der Klang und die Verbindung zu etwas Starkem und Schönem gefielen.

Inzwischen wollte sie wieder Emese Sáfrány verwenden. Sie beschrieb den Namenswechsel als Teil des Abschlusses einer früheren Lebensphase, ohne die Arbeit zu verleugnen, durch die das Publikum sie kennengelernt hatte.

Ein Kindheitswunsch in der Luft

Als Kind stellte Sáfrány sich vor, Schauspielerin zu werden oder im Zirkus zu arbeiten. Besonders faszinierten sie Menschen, die in der Luft zu tanzen schienen, noch bevor sie die Namen der einzelnen Zirkusdisziplinen kannte.

Im Gespräch mit Life.hu verband sie 2017 diese frühe Begeisterung mit ihrer späteren Tanzausbildung. Der Tanz gab ihr eine Grundlage für die Luftartistik. Damit verfolgte sie einen Wunsch, der lange vor ihrer öffentlichen Laufbahn entstanden war.

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Wettkämpfe an Ring und Würfel

Im Oktober 2017 gewann Sáfrány europäisches Gold in der Kategorie Profi B. Die damaligen Berichte erwähnten auch den Erfolg einer ihrer Schülerinnen in einer Amateurkategorie und stellten damit Unterricht und eigene Wettkämpfe nebeneinander.

Von der Weltmeisterschaft 2018 in Prag berichtete sie über Silbermedaillen in Aerial Cube Profi B und Aerial Hoop Profi B. Die Ergebnisse betrafen unterschiedliche Geräte, an denen jeweils eine eigene Übung gezeigt wird.

Ein Buch über Identität

Ihr Erinnerungsbuch De hová tűnt Emese? erschien 2015. Der Titel fragt danach, wohin Emese verschwunden sei, und greift das Verhältnis zwischen der öffentlichen Figur Aleska und dem Menschen dahinter auf.

Gegenüber Velvet erklärte sie, das Buch zeichne ihren Weg vom Kleinstadtleben zur bekannten öffentlichen Persönlichkeit nach. Aleska und das Buch standen auch im Signierprogramm der Bücherwoche von Líra 2015.

Malerei und Bühne

Neben dem Sport blieb Kunst ein Teil ihres Lebens. Im Geburtstagsinterview von 2018 nannte Sáfrány eine Gemäldegalerie und einen Gesangsauftritt in einem Musical unter den Erfahrungen, auf die sie stolz war, ebenso wie ihr Buch und das Studio.

Ihre Zwanziger beschrieb sie als Zeit der Suche und sprach darüber, aus eigenen Entscheidungen zu lernen. Die Erfolge bedeuteten ihr viel, weil sie diese Dinge zunächst erträumt und dann in unterschiedlichen künstlerischen Bereichen verfolgt hatte.

Ein Studio und neue Verantwortung

Sáfrány eröffnete das Aleskaaerial & Art Center 2018. Zu dieser Zeit war das Unterrichten zu einem zentralen Berufsweg geworden. Zugleich übernahm sie Verantwortung für ein Studio, in dem weitere Lehrkräfte arbeiteten.

Im Gespräch mit Bors erzählte sie, dass ihr die stärker leitende Rolle trotz ihrer Anforderungen Freude mache. Sie hatte schon als jüngere Frau unterrichtet und empfand ihre inzwischen gesammelte Erfahrung als etwas, das sie nun besser weitergeben konnte.

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